Фондові лекції викладачів факультету іноземної філології - Частина ІІІ - 2015

РОЗДІЛ 1. Фондові лекції з дисциплін циклу професійної та практичної підготовки для студентів ОКР «Бакалавр»

Г.В. Фоміна, кандидат філологічних наук, доцент

Vorgeschichte der deutschen Sprache

Дисципліна: Історія німецької мови

Вид лекції: тематична лекція з елементами бесіди

Дидактичні цілі:

Навчальні: усвідомлення базових понять історії німецької мови для формування самостійності в аналізі історичних особливостей розвитку й існування німецької мови.

Розвиваючі: навчити осмислювати здобуті знання, проводити аналіз поставленої проблеми, забезпечити мотивацію та інтерес до історії німецької мови.

Виховні: формувати науково-матеріалістичний світогляд, викликати інтерес до предмету, що вивчається.

Міжпредметні та міждисциплінарні зв'язки: лінгвокраїнознавство та лексикологія німецької мови, інтерпретації художнього тексту, культурологія, психологія, філософія.

Основні поняття (терміни): das Indogermanische, das Urgermanische, die Reduplikation, der Ablaut, die erste oder germanische Lautverschiebung, das Verners Gesetz .

Наочність: дидактичні матеріали - таблиці.

Theoretische Fragen

1. Urgermanisch. Die alten Germanen.

2. Der germanische Wortschatz.

3. Der germanische Formenbestand.

4. Der germanische Vokalismus.

5. Der germanische Konsonantismus. Die erste (germanische) Lautverschiebung. Verners Gesetz.

Literaturverzeichnis

1. Бублик В.Н. Історія німецької мови. Навчальний посібник для студентів вищих навчальних закладів / В.Н. Бублик. - Вінниця: Нова книга, 2004. - 272 с.

2. Левицький В.В. Історія німецької мови. Посібник для студентів вищих навчальних закладів / В.В. Левицький. - Вінниця: НОВА КНИГА, 2007. - 216.

3. Левицький В.В. Основи германістики / В.В. Левицький. - Вінниця: Нова книга, 2006. - 520 с.

4. Левицький В.В. Практикум до курсу „Вступ до германського мовознавства” / В.В. Левицький, С.В. Кійко. - Вінниця: Нова книга, 2006. - 264 с.

5. Рахманова, Н.И. История немецкого языка. От теории к практике [Текст]: учебное пособие / Н.И. Рахманова, Е.Н. Цветаева. - Москва: Высшая школа, 2004. - 334 с.

6. Moskalskaja O.I. Deutsche Sprachgeschichte (Москальская О.И. История немецкого языка). Учеб. пособие для студ. лингв. ун-тов и фак. ин. яз. высш. пед. учеб. заведений / O.I. Moskalskaja. - M.: Издательский центр „Академия”, 2003. - 288 с.

Текст лекції

1. Urgermanisch. Die alten Germanen

Das Ur-Indogermanische ist schätzungsweise 5000 - 3000 v. Chr. entstanden, über sein Ursprungsgebiet gibt es keine Klarheit. Die Indogermanen sind aber vermutlich die Träger der Kurgan-Kultur (sog. „Schnurkeramiker”), die um 5000 v. Chr. nördlich des Kaspischen Meeres existierte. Anhand von Gemeinsamkeiten im Vokabular für bestimmte Pflanzen und technische Errungenschaften und Unterschieden im Vokabular für andere Vegetation und Errungenschaften lässt sich dieser Ursprung ungefähr zeitlich und geographisch eingrenzen. Direkte Belege dieser Sprache gibt es nicht, sie kann nur durch den Vergleich der später daraus entstandenen Sprachen erschlossen werden. Alteuropäische Hydronymie zeigt sich an Gewässernamen mit *al- (< *ol-/*el-) oder *sal- (Elbe, Aller, Ala, Elz, Als, Allia, Saale, Sella, Salisa).

Das Germanische bildet einen Zweig in der Geschichte der sogenannten Indoeuropäischen Sprachfamilie. Die Germanen sind aus einer Gruppe von urindoeuropäischen Sippen und Stämmen entstanden. Das begann im 3. Jahrtausend vor Chr. Sie lebten in der Urgesellschaft, an der unteren Stufe der Barbarei. Sie hießen Cimbern, Teutonen, Cherusker, Bataver. Der König stand an der Spitze der Sippe. Es gab weder Arme noch Reiche. Das war ein Hirten- und Jägervolk.

Um das erste Jahrtausend v. Chr. begannen die Wanderungen der Germanen. Sie bewegten sich nach Süden und besetzten zuerst Gebiete an der unteren Weser und Oder, dann drangen sie weiter und erreichten die Grenzen des römischen Reiches. Das dauerte drei Jahrhunderte. Es kam zu dauernden Kontakten und der Bekanntschaft mit der antiken Welt. Die Germanen durchbrachen die Grenzen des römischen Imperiums und bildeten Ende des 3. Jhd. die sogenannten barbarischen Reiche. Die Germanen und Römer verschmolzen allmählich. Im 5 - 6. Jhd. v Chr. standen sie schon an der Schwelle der Bildung der Nationalitäten. Die skandinavischen Stämme wanderten nicht.

Über die germanischen Stämme des Altertums schreiben die griechischen und römischen Schriftsteller. Man muss folgende Werke nennen:

Das berühmte Werk des römischen Historikers Tacitus „Germania”.

Die „Weltgeographie” von Ptolemäus.

Das Werk „Gallischer Krieg” vom römischen Feldherrn Gaius Julius Cäsar. Er berichtete über die Lebensweise der alten Germanen ausführlich.

Originäre Zeugnisse sind Runeninschriften (der Helm von Negau (300 v. Chr.) und das goldene Horn von Gallehus (um 400 n. Chr.)).

Im 3. - 6. Jhd. v. Chr. befanden sich die Germanen schon auf der Mittelstufe der Barbarei. Ihre Lebensweise war einfach. Sie bewegten sich leicht von einem Ort zum anderen, züchteten Vieh, ihr Essen waren Käse, Fleisch, Milch, wilde Früchte. Ganze Stämme wanderten mit Weib und Kind, mit Hab und Gut. Das Vieh wurde mitgetrieben. Üblicherweise werden die germanischen Stämme in drei große Gruppen unterteilt: Nord-, Ost- und Westgermanen. Die wichtigsten Völker der einzelnen Gruppen sind folgende:

a) Nordgermanen: Wikinger, Normannen (altnordisch);

b) Ostgermanen (f): Goten, Vandalen, Gepiden, Rugier, Burgunden (Gotisch; Rudimente als Lehnwörter erhalten, Krimgotisch noch im 18. Jhd. belegt);

c) Westgermanen:

- Nordseegermanen: Friesen (altfriesisch), Angeln (altenglisch), Sachsen (altsächsisch), Jüten; bei Plinius/Tacitus als Ingwäonen bezeichnet;

- Weser-Rhein-Germanen: Franken; Istwäonen;

- Elbgermanen: Langobarden (f), Sweben, Alemannen, Hermunduren (f), Baiern; Erminonen/Herminonen.

(Tacitus) Am Anfang u. Z. leben sie schon auf der oberen Stufe der Barbarei. Sie wohnen in Blockhäusern, tragen grobe Wollmäntel, Tierfelle, die Frauen tragen leinene Unterkleider. Geld ist nur römisches. Gold und Silber verarbeiten sie noch nicht. Eisen ist selten. Die Runenschrift wurde zu kultischen Zwecken gebraucht (Runenzauber, Schutzrunen auf Waffen, Amuletten, Grabsteinen, Schmucksachen). Die Buchstaben sind griechisch oder lateinisch. Die Heldenlieder existierten nur in mündlicher Form. Es gab noch Menschenopfer.

Allmählich begann der Übergang zur Klassengesellschaft und zum Staat. Die Germanen verarbeiteten schon Gold, Silber und Eisen, machten

Metallwaren, Textilwaren. Die Stämme vereinigten sich zu mächtigen Verbänden (3. Jhd.): der alemannische Stammesbund, der sächsische Stammesbund, der mächtige Stammesbund der Franken, der später eine große Rolle bei der Herausbildung der deutschen Nationalität spielte. Im Raum zwischen der Ostsee und dem Schwarzen Meer bildete sich im 4. Jhd. ein mächtiger Stammesbund der Goten. Sie lebten am Schwarzen und Asowschen Meer am unteren Dnipro und Dnister. Nur die Goten hatten zu dieser Zeit ein schriftliches Denkmal die gotische Bibel, aus dem Griechischen wurde sie vom Bischof Wulfila übersetzt. Sie hat eine große Bedeutung für die Geschichte der germanischen Sprachen. Es gab noch andere Stammesverbände: Burgunden, Wandalen, Angel, Sachsen, Langobarden, Thüringen.

2. Der germanische Wortschatz

Die älteste Stufe in der Entwicklung der germanischen Sprachen heißt Urgermanisch. Sie entwickelte sich aus urindoeuropäischen Dialekten im 3000 bis 1000 v Chr. Diese Dialekte waren schriftlos. Urgermanisch kann nur rekonstruiert werden und zwar durch den Vergleich vieler germanischer Sprachen miteinander.

Im Urgermanischen gab es viele Neuerungen im Wortschatz, phonologischen System und grammatischen Bau. Etwa zwei Drittel der gemeingermanischen Wörter haben ihre Äquivalente im Indoeuropäischen. Diese Grundwörter sind aus dem Indoeuropäischen durch das Urgermanische in alle germanischen Sprachen gekommen, sie bilden damit den Grundstock des urgermanischen Wortschatzes und der germanischen Sprachen überhaupt. Das sind: Pronomen, Zahlwörter, Verwandtschaftsnamen, Benennungen für Körperteile, Vögel und Tiere: got. ik, d. ich; d. du, lat. tu, ukr. ти; d. zwei, engl. two, ukr. два.

Ein Drittel des germanischen Wortschatzes ist neu. Diese Wörter widerspiegeln das Leben der alten Germanen. Sie beziehen sich auf:

1. Schifffahrt und Fischfang (See, Schiff, schwimmen, Hafen);

2. Himmelsrichtungen (Nord, West);

3. Viehzucht und Jagd (Kalb, Schaf, Bär, Rabe);

4. Wohnwesen (Bett, Hof, Haus);

5. Kriegsführung (Krieg, Schwert, Helm, fliehen);

6. Gemeinschaftsleben (Friede, Volk, Adel).

3. Der germanische Formenbestand

Das Urgermanische wie alle indoeuropäischen Sprachen hatte eine reich entwickelte Flexion.

Das Substantiv besaß drei Kategorien: des Genus, des Numerus und des Kasus. Es gab viele stammbildende Suffixe. Das einfachste Modell einer Kasusform des Substantivs enthielt drei Morpheme: Wurzelmorphem, stammbildendes Suffix, Kasusendung: kuning - a - z (König).

Adjektive und Pronomen waren auch reich entwickelt und hatten eine reiche Flexion, auch viele suppletive Formen wie im Indoeuropäischen.

Das Verb hatte alle Kategorien: Person, Numerus, Tempus, Genus und Modus. Es gab drei Personen und drei Numeri (Singular, Plural und Dual), zwei Tempora (Präsens und Präteritum), zwei Genera (Aktiv und Mediopassiv), drei Modi (Indikativ, Imperativ und Optativ (Wunschsätze)). Im Indoeuropäischen war der Ablaut sehr verbreitet: везу - віз, несу - ніс. Im Urgermanischen wird der Ablaut auf alle starken Verben verbreitet, so im ahd. neman - nam - namum - ginoman. Unter dem Begriff „Ablaut” versteht man den regelmäßigen Wechsel bestimmter Vokale in den Wörtern, die sich im etymologischen Zusammenhang befinden. Dieser Terminus wurde von Jacob Grimm eingeführt. Der Ablaut ist bereits im Paradigma des indoeuropäischen Verbs als Mittel der Formenbildung sowie im System der Wortbildung belegt. Es sind zwei Arten des Ablauts zu unterscheiden: Der quantitative Ablaut. Damit wird der Wechsel eines kurzen Vokals (z. B. e, o, i) mit einem langen Vokal oder mit Null (Schwund des Vokals) gemeint: ahd. ritan - ritt, nam - namum (a ist aus germ. e entstanden), auch ukr. 6epy - 6pав. Dementsprechend unterscheidet man drei Stufen des quantitativen Ablauts: eine Normalstufe (der Vokal ist kurz), eine Dehnstufe (der Vokal ist lang) und eine Schwundstufe (der Vokal schwindet). Der qualitative Ablaut. So wird der Wechsel der Vokale verschiedener Qualität (meistens e/a < ide. e/o) innerhalb des gleichen Wortstammes genannt, z. B. ahd. neman - nam, biogan - bong. Außer dem Ablaut ist häufig in Verbindung damit verwendete das Indoeuropäische zur Bildung der Vergangenheitsformen einiger Verben ein sehr archaisches Mittel, die Reduplikation, d. h. die Verdoppelung des anlautenden Konsonanten des Wurzelmorphems, z. B. ai. dars - „sehen” - Perf. dadarsa; griech. leipo - „ich lasse” - Perf. leloipa; griech. derkomai - „ich sehe” - Perf. dedork.

Im Bereich der Substantive bekam die Stammbildung auf -n eine für das Indoeuropäische ungewöhnliche Ausbreitung, was zur zunehmenden Polarisierung der vokalischen „starken” Deklination und der konsonantischen „schwachen” Deklination führte. Bei den Adjektiven gibt es schon die „starke” und die „schwache” Deklination. Bei den Verben war die wichtigste Neuerung die Herausbildung der starken und schwachen Konjugation. Die schwache Konjugation ist eine absolute Neuerung des Germanischen.

Der germanische Vokalismus

Die Neuerungen im phonologischen System sind sehr bedeutend. Gerade sie bestimmten im Weiteren die Eigenart der germanischen Sprachen. Die wichtigsten davon sind:

Das Indoeuropäische hatte fünf Vokale (a, e, i, o, u), die kurz oder lang sein konnten, und die Diphthonge ai, ei, oi, au, eu, ou, sowie einen Murmellaut. Außerdem konnten die Nasale und Liquiden die Rolle eines Vokals übernehmen, also silbenbildend sein.

Der germanische Vokalismus weist dem Indoeuropäischen gegenüber folgende Neuerungen auf:

ide. o > germ. a: lat. nox - ahd. naht „Nacht”; ide. a > germ. ö: lat. mäter - as. mödar „Mutter”; ide. oi > germ. ai: griech. (w)oida - got. wait „ich weiß”; ide. ei > germ. Ї: griech. steichein - ahd. stigan „steigen”.

5. Der germanische Konsonantismus. Die erste (germanische) Lautverschiebung. Verners Gesetz

Die erste oder germanische Lautverschiebung. Das war ein großer Wandel im Konsonantensystem. Das Germanische unterscheidet sich in einigen Punkten systematisch von den anderen indoeuropäischen Sprachen. Der wichtigste Unterschied betrifft systematische Lautveränderungen, die unter dem Begriff „germanische Lautverschiebung” zusammengefasst werden. Diese Entwicklung zog sich über Jahrhunderte hinweg und war wahrscheinlich um das 2. Jhd. vor Chr. abgeschlossen.

Die indoeuropäischen stimmlosen Verschlusslaute p, t, k und die stimmlosen behauchten (aspirierten) Verschlusslaute ph, th, kh wurden im Germanischen zu stimmlosen Reibelauten f, p, h: lat. pater - ahd. fater (Vater); lat. tres - ae. prie (drei); lat. Cornu - ahd. horn (Horn).

Die indoeuropäischen stimmhaften Verschlusslaute b, d, g werden im Germanischen zu den stimmlosen Verschlusslauten p, t, k: ukr. болomo - engl. pool (Pfuhl); ukr. dea - engl. two (zwei); lat. genus - ahd. kunni (Geschlecht).

Die indoeuropäischen stimmhaften aspirierten Verschlus

slaute bh, dh, gh wurden im Germanischen zu den stimmhaften Reibelauten b d, g (b, ö, g) und später entsprechend zu den Verschlusslauten b, d, g. Die letzteren findet man in den ober- bzw. mitteldeutschen Dialekten. Das Englische, Friesische, Niederdeutsche behalten sehr oft die stimmhaften Reibelaute:

ai. bhratar - ahd. bruodar (Bruder); ai. madhyas - ae. mid (mittlerer).

Verners Gesetz und der grammatische Wechsel. Der Wortakzent im Indoeuropäischen war beweglich und konnte auf eine beliebige Silbe des Wortes fallen. Als sehr abhängig von den Akzentverhältnissen erwiesen sich die im Ergebnis der germanischen Lautverschiebung entstandenen germanischen stimmlosen Reibelaute f, p, h sowie der stimmlose Reibelaut s. War die diesen Konsonanten vorausgehende Silbe betont, so behielten sie ihre Qualität, war die Silbe nicht betont, so wurden sie zu den stimmhaften Reibelauten b, d, g, z und fielen mit den bh, dh, gh zusammen. Vgl. ukr. свёкор - ahd. swehur und ukr. ceeKpyxa - ahd. swigar.

Diese Gesetzmäßigkeit wurde von Karl Verner im Jahre 1876 entdeckt. Verners Gesetz erklärt die Gegenüberstellung der stimmhaften und stimmlosen Konsonanten in vielen grammatischen Formen des Verbs und des Nomens. So gibt es z. B. im modernen Deutsch die Laute f, d, h, welche aus den germanischen stimmlosen Reibelauten f, p, h abgeleitet werden (die 1. Lautverschiebung). Andererseits ergaben in eng zusammengehörigen Formen die stimmhaften Reibelaute b d, g (diese sind die Folge des Verners Gesetzes) die stimmhaften Verschlusslaute, die nach der 2. Lautverschiebung die Form b, d, g angenommen haben. Auf solche Weise entstand der sog. grammatische Wechsel der stimmhaften und stimmlosen Konsonanten f - b, d - t, h - g, s - r (Rhotazismus): heben - Hefeziehen - zog

schneiden - geschnitten frieren - Frost

Aber die wichtigste Neuerung dieser Periode war die Akzentverschiebung. Das Indoeuropäische hatte einen freien Wortakzent. Im Urgermanischen vollzog sich der Übergang zur Anfangsbetonung, die alle germanischen Sprachen aufweisen. Neuerung hatte eine besondere Bedeutung für die weitere Entwicklung der einzelnen germanischen Sprachen. Die Festlegung des Akzents auf die erste Silbe führte im Deutschen:

zu der Abschwächung der verschiedenen unbetonten Vokale; zu der Reduzierung der Silbenanzahl in der Wortstruktur; zu der Vereinfachung der Kasusflexionen der Substantive und der Personalendungen der Verben;

und als Folge dessen entstand später im Deutschen die obligatorische Zweigliedrigkeit im Satz (Subjekt-Prädikat-Verhältnis).

Zusammenfassung

Das Germanische bildet einen Zweig in der Geschichte der sogenannten Indoeuropäischen Sprachfamilie. Die Germanen sind aus einer Gruppe von urindoeuropäischen Sippen und Stämmen entstanden. Das begann im 3. Jahrtausend vor Chr. Sie lebten in der Urgesellschaft, an der unteren Stufe der Barbarei.

Die älteste Stufe in der Entwicklung der germanischen Sprachen heißt Urgermanisch. Sie entwickelte sich aus urindoeuropäischen Dialekten im 3000 bis 1000 v Chr. Diese Dialekte waren schriftlos.

Im Urgermanischen gab es viele Neuerungen im Wortschatz, phonologischen System und grammatischen Bau. Etwa zwei Drittel der gemeingermanischen Wörter haben ihre Äquivalente im Indoeuropäischen. Das Urgermanische wie alle indoeuropäischen Sprachen hatte eine reich entwickelte Flexion. Die Neuerungen im phonologischen System waren sehr bedeutend. Gerade sie bestimmten im Weiteren die Eigenart der germanischen Sprachen. Die erste oder germanische Lautverschiebung war ein großer Wandel im Konsonantensystem. Im Urgermanischen vollzog sich der Übergang zur Anfangsbetonung, die alle germanischen Sprachen aufweisen.





Відвідайте наш новий сайт - Матеріали для Нової української школи - планування, розробки уроків, дидактичні та методичні матеріали, підручники та зошити