Фондові лекції викладачів факультету іноземної філології - Частина V - 2017

РОЗДІЛ 1. Лекції з дисциплін мовознавчого циклу і методики їх навчання

Ю. А. Крецька, кандидат педагогічних наук, старший викладач

Theorie der Wortarten

Дисципліна: Теоретична граматика першої іноземної мови.

Вид лекції: тематична.

Дидактичні цілі:

Навчальні: формувати у студентів поняття про проблему теорії частин мови, сучасні лінгвістичні підходи щодо виокремлення частин мови, дати загальну характеристику частин німецької мови.

Розвиваючі: розвивати у студентів критичне мислення, навички аналізу та узагальнення теоретичного матеріалу з теми, уміння застосовувати отримані у ВНЗ знання в професійно-педагогічній діяльності.

Виховні: виховувати інтерес до вивчення німецької мови, ініціативність та креативність.

Міжпредметні та міждисциплінарні зв'язки: практика усного та писемного мовлення першої іноземної мови, практична граматика німецької мови, лексикологія, стилістика.

Основні поняття: der Wortschatz; die Wortarten; Einteilungsprinzipien; Autosemantika und Synsemantika.

Навчально-методичне забезпечення: презентація Power Point.

Plan

Einleitung.

Begriff der Wortart.

Die Einteilungsprinzipien.

Diskutables in der Theorie der Wortarten.

Übertritt der Elemente einer Wortart in die andere (Konversion).

Literaturverzeichnis

Абрамов Б. А. Теоретическая грамматика немецкого языка. Сопоставительная типология немецкого и русского языков [Текст] : учеб. пособ. для студентов вузов] / Б. А. Абрамов. - М. : ВЛАДОС, 1999. - 285, [2] с.

Адмони В. Г. Теоретическая грамматика немецкого языка: строй современного немецкого языка : учеб. пособие для студентов пед.институтов [Текст] / В. Г. Адмони. - 4-е изд., дораб. - М. : Просвещение, 1986. - 336 с.

Арсеньева М. Г. Грамматика немецкого языка [Текст] / М. Г. Арсеньева, И. А. Циганова. - СПб. : «Союз», 2002. - 480 с. - (Изучаем иностранные язики).

Смеречанский Р. И. Грамматика немецкого языка / Р. И. Смеречанский [под общ. ред. С. П. Гандзюка]. -K.: Вища школа, 1981. - 312 с.

Шендельс Е. И. Практическая грамматика немецкого язика:Deutsche Grammatik : Morphologie, Syntax, Text : учебник для ин-тов и фак-тов иностр. яз. / Е. И. Шендельс. - 3-е изд, испр. - M. : Высшая школа, 1988. - 416 с. - На нем. яз.

Duden : Grammatik der deutschen Gegenwartssprache. - hrsgg. vom wissenschaftlichen Rat der Dudenredaktion: Prof. Dr. Günther Dros- dovski, Dr. Rudolf Köster, Dr. Wolfgang Müller, Dr. Werner Schol- ze-Stubenrecht, 4., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. - Bibliographisches Institut Mannheim/Wien/Zürich : Dudenverlag. - 1984. - 804 S.

Text der Vorlesung

1.Einleitung

Der Wortbestand jeder Sprache wird von Linguisten als ein kompliziertes System, das aus vielen unterschiedlich gearteten Elementen besteht, angesehen. Es ist ein offenes System, das stets durch neue Bestandteile bereichert wird, gleichzeitig veralten oder verschwinden einige aus dem Gebrauch. Die Wissenschaftler weisen darauf hin, dass alle Elemente des Wortschatzes untereinander durch mannigfaltige Beziehungen verbunden sind und sich zu verschiedenartigen Klassen zusammenfassen lassen. Eine der möglichen Einteilungen ist die Gliederung in die Wortarten (Wortklassen, Redeteile).

Nach O. I. Moskalskaja ist die Kategorie der Wortarten ein grundlegender Begriff für die gesamte Grammatik, eine klassifizierende Kategorie, die den Wortschatz in Wortklassen ordnet und somit die Beschreibung seines Funktionierens beim Sprechen ermöglicht.

2.Begriff der Wortart

Die Sprachwissenschaftler verstehen das Wesen der Wortarten unterschiedlich, so werden sie häufig als lexikalisch-semantische (E. W. Gu- lyga, M. D. Stepanowa, G. Helbig u.a.), manchmal als grammatisch-semantische (z.B. in der /Einführung 1981/) und von einigen Linguisten als grammatische Klassen (W. G. Admoni, O. I. Moskalskaja) charakterisiert,

was davon abhängt, nach welchen Einteilungsprinzipien die Wortklassen zusammengefasst werden. Dementsprechend werden die Wortarten verschieden definiert.

So sind nach O. I. Moskalskaja Wortarten «Wortklassen, worin die Grammatik den Wortschatz einer Sprache gliedert. Die Zugehörigkeit des Wortes zu einer bestimmten Wortart wird durch den Charakter seines Funktionierens in der Sprache bestimmt» / 1975, 41; 1983, 41/.

Bußmann /Bußmann 1990,850/fasst Wortarten als «Ergebnis der Klassifizierung der Wörter einer Sprache nach Form und Bedeutungsmerkmalen auf»; im «Linguistischen Wörterbuch» /1990, 578/ versteht man darunter Klassen der Wörter mit gleichen syntaktischen, morphologischen und semantischen Eigenschaften.

Aber wie B. Abramow mit Recht bemerkt, gelten die Charakteristika der einzelnen Wortklassen in erster Linie für die Elemente des Kernbereichs jeder Wortklasse.

3.Die Einteilungsprinzipien

Die Einteilung des Wortschatzes in Wortklassen ist eine unabdingbare Vorstufe ihrer grammatischen Beschreibung. Über die Lösung dieses Problems wird seit langem diskutiert, und zwar über das System der Wortklassen in einer konkreten Sprache. So schwankt für das Deutsche die Zahl der Wortklassen, die von einzelnen Linguisten ausgegliedert werden, zwischen 4 und 14, am häufigsten werden 9-10 Wortklassen erwähnt.

Die Zahl und Art der Wortklassen können also aufgrund eines Einteilungsprinzips aufgestellt werden. Es wird aber sowohl über das Prinzip, nach dem die Wortklassen auszugliedern sind, als auch über die Art und Anzahl der dabei anzuwendenden Kriterien diskutiert.

Da die Wörter Bedeutung, Funktion und Form besitzen, können sie unter drei entsprechenden Blickwinkeln klassifiziert werden. So gibt es Vorschläge, entweder semantisches oder morphologisches oder syntaktisches oder komplexes Prinzip, das Elemente von drei anderen vereinigt, zu benutzen.

Einige Linguisten (Glinz) betrachen es als Mangel, wenn der Einteilung in die Wortarten kein einheitliches Scheidungsmerkmal zugrunde liegt.

Admoni betrachtet jedoch die Klassifizierung der Wortarten nach den drei oben genannten Einteilungskriterien als dem Wesen des Klassifizierungsobjekts entsprechend und schätzt sie daher als wissenschaftlich und objektiv ein.

Das semantische Prinzip wird verschieden aufgefasst, so können als solches angesehen werden:

1) die Forderung, die Beziehung zwischen Wort und Begriff zu berücksichtigen. Die Wissenschaftler aber bemerken (B. Abramov), dass diese Forderung konsequent nicht realisiert werden kann, da nicht alle Wörter mit Begriffen korrelieren, darum lässt sich dieses Prinzip höchstens für die sogenannten Grundwortarten anwenden.

2) die Forderung, die Art zu berücksichtigen, wie die Realität widergespiegelt und ausgedrückt wird. Nach diesem Prinzip werden folgende Klassen ausgesondert: a)Wörter, die Begriffe ausdrücken und bezeichnen: Substantiv, Verb, Adjektiv, Pronomen usw.; b) Wörter, die Gefühle, Empfindungen ausdrücken, aber nicht bezeichnen, z.B. Interjektionen; c) Wörter, die der Verbindung der Wörter im Satz dienen: Präpositionen, Konjunktionen, Artikel, Kopula (sein). In diesem Fall lassen sich aber innerhalb jeder Gruppe einzelne Wortklassen nicht abgrenzen.

Zum semantischen Prinzip zählt man außerdem die Zweiteilung der Wörter in Voll- und Hilfs- bzw. Dienstwörter; man spricht auch von Autose- mantika und Synsemantika (W. Admoni, O. I. Moskalskaja u.a.).

Nach der Meinung von B. Abramov ist diese Einteilung zu grobmaschig, darum ist es zweckmäßiger, solche Zweiteilung innerhalb der entsprechenden Wortklassen vorzunehmen.

Bei der Gliederung des Wortbestandes in die Wortklassen auf Grund des morphologischen Prinzips nimmt man Unterschiede in Formeigenschaften in Acht. Die Anwendung des morphologischen Prinzips ist nur auf die flektiven Sprachen möglich, darum ist es im Unterschied zum semantischen Prinzip nicht universal.

Nach einer der bestehenden Versionen dieses Prinzips, dem W. Flä- migs Vorschlag /1981, 491/, werden alle Wörter zunächst in flektierbare und nicht flektierbare eingeteilt. Die flektierbaren Wortklassen werden dann in konjugierbare (Verben), und nicht konjugierbare (d.h. deklinierbare) (Substantive, Adjektive und Pronomina) gegliedert. Aufgrund des Kriteriums «artikelfähig» werden Substantive, und auf Grund des Kriteriums «±komparierbar» werden Adjektive und Pronomina voneinander abgegrenzt. Die übrigen Wortklassen werden mit Hilfe von syntaktischen Kriterien klassifiziert. Mit Hilfe des Kriteriums +Satzglied-/Gliedteilwert werden die Wortklasse Adverb, des Kriteriums +Fügteil die Partikeln im engeren Sinne des Wortes, und auf Grund des Kriteriums± Kasusforderung die Wortklassen «Präposition» und «Konjunktion» ausgesondert.

Eine ähnliche Variante der Gliederung des Wortschatzes auf Grund des morphologischen Prinzips wurde von B. Abramow vorgeschlagen /1999,40/.

Nach dem syntaktischem Prinzip werden die Wortklassen im Lehrbuch von G. Helbig und J. Buscha ausgesondert. Im Rahmen dieser Version wird angenommen, dass es für Wörter jeder Wortart einen typischen syntaktischen Rahmen («diagnostischen Rahmen») gibt. Für die Grundwortarten sind folgende Rahmen charakteristisch: für das Substantiv - Der ... arbeitet fleißig, für das Verb - Der Student ... fleißig; für das Adjektiv - Der... Student arbeitet, für das Adverb - Der Student arbeitet ....

Zum syntaktischen Prinzip rechnet man auch Kriterien ±satzwertig und + satzgliedwertig (W. Flämig, O. I. Moskalskaja). O. I. Moskalska- ja bemerkt aber, dass mehrere Wortarten in der Funktion verschiedener Satzglieder erscheinen können (z.B. Substantiv, Adjektiv, Pronomen). Das zeugt davon, dass die syntaktische Funktion allein nicht über die Wortartzugehörigkeit des Wortes entscheiden kann, wie es im Falle der verallgemeinerten Wortklassenbedeutung ist.

Das komplexe Prinzip liegt den Wortklassensystemen der traditionellen Grammatik zugrunde. Bei der Anwendung dieses Prinzips werden semantische, morphologische und syntaktische Eigenschaften der Wörter als Kriterien zur Gewinnung von Wortarten herangezogen. Als primär werden von einzelnen Linguisten verschiedene Kriterien behandelt, dabei gelangt man zu verschiedenen Ergebnissen.

Nach W. G. Admoni muss man bei der Gewinnung der Wortklassen von dem verallgemeinerten Bedeutungsgehalt, der morphologischen Struktur und der syntaktischen Funktion der Wörter ausgehen /l986, 6667, 72/. Das von ihm gewonnene System zählt 13 Wortklassen.

    I. Moskalskaja schlägt vor, die Allgemeinbedeutung, den syntaktischen Fügungswert (die syntaktischen Verwendungsmöglichkeiten) und die morphologische Prägung des Wortes zu berücksichtigen. Das von der Wissenschaftlerin gewonnene System enthält 14 Wortarten.

    I. Schendels hält es für zweckmäßig, lexikalische, syntaktische und morphologische Kriterien gleichzeitig handzuhaben /Schendels 1979,12/.

    In der Duden-Grammatik werden die einzelnen Wortklassen auch durch ihre morphologischen, syntaktischen und semantischen Merkmale charakterisiert /Duden-Grammatik 1984, 91/. In diesem System sind 8 Wortklassen vertreten.

    Wie B. Abramow mit Recht bemerkt, hat sich der Wortschatz nicht nach einem streng logischen Prinzip herausgebildet, deshalb können seine Elemente nicht auf Grund einer streng logischen Verfahrensweise klassifiziert werden.

    Nach der Meinung dieses Autors zeugt die Analyse der wissenschaftlichen Literatur davon, dass verschiedene Autoren bald diesem, bald jenem Merkmal das größere Gewicht beigemessen haben. Die meisten von den traditionellen Wortklassen kommen fast in jedem System vor, wenn

    auch an unterschiedlicher Stelle. Jedes System der Wortklassen hat deshalb nur einen relativen Wert.

    Zusammenfassend analysiert B. Abramow einige objektive Gegebenheiten, die außer Acht nicht gelassen werden dürfen, wenn man sich an die Klassifizierung des Wortschatzes heranmacht, und zwar:

    - der Wortschatz enthält Elemente mit den unterschiedlich ausgeprägten Eigenschaften, weshalb die Zugehörigkeit manches Elements zu einer bestimmten Wortklasse nicht ohne weiteres anerkannt werden kann;

    - zwischen den Elementen des Wortschatzes bestehen mannigfaltige Beziehungen, die über die Grenzen einer Wortklasse hinausgehen können. Daraus ergeben sich Berührungs- und Überlappungszonen zwischen den einzelnen Wortklassen. Gleichzeitig bestehen Gruppen, die mehrere Wortklassen vereinigen (z.B. Voll- und Hilfswörter u.a.m.);

    - bei der Anwendung entweder des semantischen oder des syntak- tiscnen oder des morphologischen Prinzips werden die Wortklassen von verschiedenen Einheiten gewonnen; z.B. bei der Anwendung des semantischen Prinzips erhält man die Klassen der semantischen Einheiten etc.;

    - universal ist das komplexe Prinzip; es gestattet, sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede zwischen den zu ermittelnden Klassen der Wörter zu berücksichtigen, vgl. z.B. /Duden-Grammatik 1984, 91/.

    4.Diskutables in der Theorie der Wortarten

    Außer den Einteilungsprinzipien ist das Problem der Grenzen und der Zusammensetzung beinahe jeder einzelnen Wortart aktuell.

    Viel diskutiert wird es über die Zusammensetzung der Wortart Verb. Nach dem semantischen oder dem komplexen Einteilungsprinzip werden traditionell in dieser Wortart sowohl das Finitum als auch die Infinita zusammengefasst.

    Nach dem syntaktischen oder dem morphologischen Prinzip können das Finitum und die Infinita in der Wortart Verb nicht zusammengefasst werden, weil sie sich vom Finitum in morphologischer und in syntaktischer Hinsicht unterscheiden. Der Infinitiv kennt keine Personalformen. Hinsichtlich seiner syntaktischen Funktionen nähert er sich dem Substantiv. Die attributiv verwendbaren Partizipien werden wie Adjektive dekliniert, sie erfüllen im Satz solche syntaktischen Rollen wie Adjektive.

    Die Grundlage, auf der das Finitum, der Infinitiv und die Partizipien zu einer Wortart zusammengefasst werden dürften, ist, dass ihre lexikale Semantik zusammenfällt und dass der Infinitiv und das Partizip II in den analytischen Formen des Verbs vorkommen.

    Der Umfang der Wortklasse Substantiv wird auch unterschiedlich dargestellt. Traditionell werden als Substantive nur Wörter angesehen, die gegenständlich gedachte Entitäten bezeichnen: Tisch, Freiheit, Sprung, Höhe, Schönheit usw.

    Häufig zählt man zu dieser Wortart die substantivischen Numeralien und die substantivischen Pronomina. Die letzteren werden ebenfalls auf gegenständlich Gedachtes bezogen werden, dieselben (wie die eigentlichen Substantive) syntaktischen Funktionen besitzen und ähnliche morphologische Eigenschaften aufweisen.

    Diskutabel ist auch die Zusammensetzung der Wortart Adjektiv. Umstritten ist vor allem die Stellung der qualitativen Adverbien, die sich von den gleichlautenden Kurzformen der Adjektive morphologisch nicht unterscheiden.

    Eine der Lösungen bietet J. Erben an /1972, 58, 166/, er fasst das Adjektiv und das Adverb unter der Bezeichnung «charakterisierendes Beiwort» aufgrund des morphologischen (Steigerungsfähigkeit) und der semantisch-syntaktischen Faktoren zu einer Gruppe zusammen /1972, 58/. Auf ähnlichen Positionen stehen H. Brinkmann und H. Glinz.

    Nicht weniger umstritten ist der Status der anderen Wortarten: der Pronomina, der Negation, des Artikels, der Modalwörter u.a.

    Also die bestehenden Darstellungen der Wortarten unterscheiden sich voneinander vor allem durch die vorgeschlagene Strukturierung des Wortschatzes, d.h. dadurch, was als eigenständige Wortart angesehen wird und was nicht, und dadurch, in welche Beziehungen zueinander die angenommenen Wortklassen bzw. Gruppen gesetzt werden; die Beziehungen zwischen den Wortklassen sind sehr mannigfaltig, weshalb es auch möglich ist, den Wortschatz auf verschiedene Weise aufzugliedern.

    5. Übertritt der Elemente einer Wortart in die andere (Konversion)

    Der Vorgang des Übertritts der Elemente einer Wortart in die andere hat mehrere Bezeichnungen: Wortartwechsel, Konversion, implizite Ableitung. Das Wesen dieses Vorganges besteht darin, dass ein Element des Wortschatzes, ohne ein spezielles derivationelles Kennzeichen zu erhalten, semantische, syntaktische und meist auch morphologische Eigenschaften seiner alten Wortart aufgibt und diejenigen seiner neuen Wortart annimmt.

    Ein solcher Wechsel kann grundsätzlich zwischen allen Wortarten stattfinden. Diese Möglichkeit wird aber in unterschiedlichem Maße genutzt.

    Im Deutschen erfolgt am leichtesten der Übergang der Elemente anderer Wortarten in die Wortart Substantiv. Als Neutrum lässt sich z.B. jeder Infinitiv substantivieren: das Lachen des Kindes usw.

    Theoretisch kann auch jedes Adjektiv als Neutrum substantiviert werden, wobei es die adjektivische Abwandlung beibehält: nichts Neues - das Neue usw., und als Maskulinum oder Femininum lässt sich dagegen nur ein irgendeine menschliche Eigenschaft bezeichnendes Adjektiv substantivieren: ein Kranker - der Kranke, eine Kranke - die Kranke usw.

    Andere Wortklassen können auch ziemlich leicht substantiviert werden: Pronomina (die Meinen, das Nichts usw.), Numeralien (die Eins, Zwei usw.), Adverbien (das Jenseits usw.), Interjektionen (das Hurra usw.).

    Viele Verbalstämme können auch substantiviert werden: der Sprung, der Schritt, der Fluss usw., viel seltener auch das Finitum (das Ist, Muss).

    Abramow bemerkt auch, dass auch Affixe (der Ismus) und Buchstaben substantiviert werden können (das A und das 0).

    Eine sehr seltene Erscheinung ist der Übertritt in die Wortart Adjektiv: es gibt nur wenige Adjektive, die aus Substantiven entstanden sind: ernst, feind, freund, angst, schade, schuld, not, sie werden als Prädi- kativum gebraucht werden. Auf Verben lassen sich nur einige Adjektive - rege, starr, wach, wirr zurückführen. Selten werden auch Adverbien adjek- tiviert: zufrieden, behende, selten, vorhanden.

    Der Übertritt in die Wortarten Adverb und Präposition lässt sich auch nicht häufig beobachten. Die Adverbien heim, weg, dank und die Präpositionen laut, kraft, trotz, anhand, mittels sind durch Konversion aus den Substantiven entstanden.

    In die Wortart Verb treten relativ leicht Substantiv und Adjektivstämme über: acker-n, trän-en, tischler-n, besser-n, milder-n, reif-en, grün-en, trommel-n u.a.m.






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